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Eine Schlittenfahrt

Sie können diese Traumreise sich vorspielen lassen. Sie haben dabei die Wahl, ob Sie sich selbst dazu Musik einschalten wollen bzw. sich die Fantasiereise ohne Musik anhören oder ob Sie sich die Fantasiereise mit Musik im Hintergrund anhören wollen. (Dieser Service ist kostenlos und ohne das wir Ihre Daten sammeln.)

Fantasiereise von Micha Gudowius ohne Musik im Hintergrund:

Fantasiereise von Micha Gudowius mit Musik von C.G.Deuter, Reiki Hands of Love, Hands of Love, NewEarthRecords 2014

 

Lege dich ganz entspannt hin. Dein Kopf liegt sanft und weich auf deinem Kopfkissen. Dein Rücken wird von deiner Matratze getragen, genauso wie deine Arme, die neben dir liegen. Deine Beine sind vielleicht von deiner Bettdecke zugedeckt. Alles ist angenehm warm und weich. Du fühlst dich wunderbar geborgen, da in deinem Bett, und so kannst du dich mehr und mehr entspannen.

Wenn du spürst, dass du entspannt bist, kann du die Augen schließen oder sie auf einen Ort blicken lassen, auf dem sie sich entspannen können. Nun folge mir mit deinen Gedanken.

Stell dir vor, es ist Winter. Du stehst in den Bergen auf einer schneebedeckten Landschaft. Die Luft riecht nach Schnee.
Wenn du deinen Blick schweifen lässt, kannst du in der Nähe Wälder sehen und eine schöne breite Strecke, einen Weg.
Du schaust dich um und siehst, wie es ganz leicht schneit. Aus der Ferne scheint die Sonne zu dir. Nur über dir, sind schöne weiße aber auch dunkele Schneewolken. So glitzern die Schneeflocken noch im Sonnenlicht, bevor sich auf dem Boden auftreffen. Ganz weich und ganz leise machen sie das. Du kannst gar nicht hören, wie all der weiße Schnee auf den Boden fällt.
Du schaust dich um. Auf der einen Seite von dir, siehst du eine Wiese, eine schneebedeckte Wiese. Du erkennst es nur daran, dass ein Zaun darum war, der noch aus dem Schnee herausragt. Und auf der anderen Seite, siehst du Wald. Schöne Tannenbäume stehen dort, die ihr grünes Kleid eingedeckt haben mit weißem Schnee. Alles sieht hier so sauber und neu aus, in diesem klarem Weiß. Alles wirkt rein und aufgeräumt. Schön ist es hier.
Du lauscht in die Stille, die doch umgibt. Es ist nichts zu hören. Doch da hörst du plötzlich ein ganz leises Klingeln von Glöckchen.
Du hörst genau hin und drehst dich in die Richtung, aus der du glaubst die Glöckchen zu hören.
Du hältst den Atem an, damit du genau hinhören kannst und lässt ihn dann wieder langsam und ruhig fließen - ein und aus.
Und dann hörst du die Glöckchen schon ein kleines bisschen deutlicher. Sie scheinen ganz langsam auf dich zu zukommen. So atmest du noch einmal tief ein und aus. Und dann lauscht du wieder nach den Glöckchen.
Du musst noch einige Male atmen, bevor die Glöckchen so laut sind, dass sie unüberhörbar sind. Dazu hörst du ein Stapfen. Es hört sich ein bisschen so an, als wenn man mit der Hand auf einen Deckel boxen würde. Zu diesem Stampfen, klingeln die Glöckchen im Rhythmus.
Du drehst dich um und schaust den Weg entlang. Nun siehst du auch ein kleines Lichtlein, direkt da, wo du das Glöckchenklingeln hören kannst. Du schaust genau hin. Es wird größer. Und als es Stück für Stück näher kommt, siehst du, das dort ein Schlitten mit einem Pferd auf dich zukommt.
Du gehst ein Stück zur Seite, um den Weg frei zu machen. Du schaust wie er langsam immer weiter auf dich zufährt. Und gerade wie du dich darauf eingestellt hast, dass der wunderschöne Schlitten, der von einem Pferd gezogen wird, an dir vorbeifährt, hält er direkt neben dir an.
Ein freundlicher Mann sitzt auf dem Kutschbock des Schlittens und läd dich ein einzusteigen.
Auf dem Schlitten ist es sehr kuschelig. Es gibt Felle auf denen du sitzen kannst und schöne dicke Decken, in die du dich einhüllen kannst.
Du steigst ein und gerade als du dich zugedeckt und so richtig eingemummelt hast, da setzt sich der Schlitten mit einem Ruck in Bewegung. Das Klingeln der Glöckchen beginnt wieder. Nun geht es den Weg entlang - immer weiter.
Zuerst durch den Wald und später geht es wieder zwischen Feldern entlang, so dass du weit hinab in das Tal schauen kannst, in dem du die Lichter eines Dorfes sehen kannst.
In das Glöckchenklingen mischt sich das schlagen einer Kirchenglocke, was von unten heraufschallt. Es klingt zusammen wie ein schönes Lied.
Der freundliche Mann fährt dich noch eine Weile durch die weiße Landschaft. Immer weiter hinunter in das Tal, bis du ganz nah an deinem Zuhause bist. Du siehst schon die Kerzen, die jemand für dich ins Fenster gestellt hat. Du freust dich drauf in die warme Stube zu kommen, auch wenn dir gar nicht kalt ist. Aber es wird dort gemütlich sein. Man wird dich dort willkommen heißen.
Wie selbstverständlich hält der Mann den Schlitten vor deiner Haustür an. Du bedankst dich und steigst ab. Du öffnest die Tür zu deiner Wohnung, klopfst den Schnee von deinen Schuhen und gehst hinein in die schön warm erhitzte Stube, die vom Kerzenschein erleuchtet ist. Du setzt dich auf deinen Lieblingsplatz und schließt die Augen. Alles ist so wunderbar, wie du dir es schon lange gewünscht hast und so spürst du, wie du langsam in deine Traumwelt hineingleitest und in einen erholsamen Schlaf übergehst.